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Arbeitsfeld Bürgerbeteiligung und Netzwerkmanagement.

Bürgerwerkstatt Bonn

Nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren wird das notwendige Vertrauen für einen Neubeginn der städtebaulichen Planungen wiederhergestellt

 

Seit mehr als 30 Jahren wird hochkontrovers über die Entwicklung des Innenstadtbereiches vor dem Bonner Hauptbahnhof debattiert. Zahlreiche Planungen scheiterten bereits am Widerstand der Bürgerschaft. Nun waren Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Verbände aufgefordert, gemeinsam tragfähige Planungsziele für dieses Gebiet zu erarbeiten. Nach einem bundesweit ausgelobten Teilnahmewettbewerb beauftragte die Bundesstadt Bonn eine Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des BÜRO BLAU mit der Konzeption und Durchführung der Bürgerwerkstatt. Als Meilensteine des umfangreichen Beteiligungsverfahrens wurden drei Veranstaltungen durchgeführt, an denen bis zu 300 Personen teilgenommen haben:
1. eine Open Space Konferenz zur Ideensammlung
2. eine Zukunftskonferenz zur Konsensfindung
3. ein „Marktplatz“ zur Rückkopplung der Ergebnisse mit der breiten Öffentlichkeit.
Insgesamt wertete BÜRO BLAU über 400 Empfehlungen und Vorschläge aus.  Durch das Verfahren konnte in zahlreichen Grundsatzfragen Konsens erzielt werden. Neues Vertrauen zwischen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft sowie Glaubwürdigkeit im Umgang miteinander wurde zurückgewonnen.
Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses bildeten die Grundlage für die nachfolgenden städtebaulichen Planungen, einen städtebaulichen Wettbewerb sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes.


„… möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für die gute und ausgesprochen kompetente Begleitung Ihres Planungsbüros an der zukünftigen Gestaltung des Bonner Bahnhofsbereichs bedanken.“ Benedikt Hauser, Fraktionsvorsitzender CDU Bonn


„Die Bürgerwerkstatt zum Bahnhofsbereich stellt ein in dieser Form in Bonn erstmalig durchgeführtes Verfahren der Bürgerbeteiligung dar. Bei der Umsetzung dieses Partizipationsprozesses hat sich das BÜRO BLAU durch ein ausgesprochen überparteiliches Vorgehen ausgezeichnet. Durch die Einbindung aller relevanten Interessenvertreter und die unabhängige Steuerung des Verfahrens ist es gelungen, nach einer Phase der äußerst kontroversen Auseinandersetzung wieder zu einer konstruktiven und vertrauensvollen Diskussion über die Zukunft dieses zentralen Stadtraums in der Bundesstadt Bonn zu gelangen.“ Werner Esser, stv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion