Regionalentwicklung Fachkonferenz zu kooperativer Stadt- und Regionalentwicklung

Soziale Stadt und Stadtumbau, LEADER-Regionen und Clusterstrategien, Aarhus-Konvention
und Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union sind nur einige Beispiele,
die für die zunehmende Wichtigkeit kooperativer Lösungsstrategien
stehen.
In Kooperation mit dem Bundesamt für Bauwesen (BBR), der Deutschen Vernetzungsstelle LEADER+
und anderen Partnern veranstaltete BÜRO BLAU im Juni 2005 einen internationalen
Erfahrungsaustausch zum Bedeutungszuwachs von Netzwerk- und Partizipationsprozessen.
90 Teilnehmende aus 14 europäischen Ländern folgten der Einladung
zu dieser Fachkonferenz in Berlin. Im Zentrum der deutsch-englischen Tagung
stand die Frage:
- Wie können wir heute Kooperation und Partizipation für Städte und Regionen von morgen gestalten?
Die Teilnehmer(innen) erhielten aus erster Hand Informationen über
Nutzen und Hindernisse von kooperativen Verfahren: Vielschichtige Beratung
für politische Entscheidungen oder unverhältnismäßig
hoher administrativer Mehraufwand? Welche finanziellen Einbußen können
aus fehlenden Partizipationsangeboten erwachsen? Wo liegen Anwendungsmöglichkeiten,
aber auch Grenzen einzelner Methoden?
Die Konferenz wurde als Open Space durchgeführt, was die Teilnehmer(innen) im abschließenden Feedback sehr positiv beurteilt haben (vgl. den Artikel über Open Space in der Stadt- und Regionalentwicklung [pdf, 274 kB]).
Durch den vor allem in Arbeitsgruppen geführten Dialog wurde die Grundlage
für ein Netzwerk aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis geschaffen,
welches in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden wird.
PROJEKTE
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