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LEADER in Ostprignitz-Ruppin: Informationsveranstaltung zum Förderprogramm

Was steckt hinter dem Förderprogramm LEADER? Welche Projekte können gefördert werden und wer kann Projektanträge stellen? Um diese und weitere Fragen geht es bei den Regionalkonferenzen der LEADER-Region Ostprignitz-Ruppin. Vom 13.-15. September finden die Abendveranstaltungen statt, bei denen sich Antragsteller informieren können.

 

Die drei Veranstaltungen finden jeweils um 19 Uhr statt:

 

  • am 13. September in der Aula des Gymnasiums Wittstock/Dosse (Meyenburger Chaussee 2),
  • am 14. September in Ribbe´s Partyhaus in Wusterhausen/Dosse (Berliner Straße 38) und
  • am 15. September in der Aula des Oberstufenzentrums Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin (Alt Ruppiner Allee 39).


Alle Interessierten sind herzlich willkommen, um sich zu informieren und ihre Projektideen für die Entwicklung der Region einzubringen.


Die drei Ämter, 16 Gemeinden sowie sieben amtsfreien Städte und Gemeinden des Landkreises Ostprignitz-Ruppin arbeiten seit 2004 mit Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam die Region voranzubringen. Seit 2007 werden hierfür europäische Fördermittel aus dem LEADER-Programm eingesetzt, mit denen eine Vielzahl an Projekten umgesetzt worden sind. Beispiel hierfür ist die "Kunstbänke Tour" durch den Landkreis in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin.


Für die EU-Förderperiode bis 2020 hat sich die Region mit ihrer Regionalen Entwicklungsstrategie – kurz RES – abermals erfolgreich als LEADER-Region beworben. Damit stehen ihr in den kommenden Jahren rund 19 Millionen Euro LEADER-Fördermittel zur Verfügung, die sie für Projekte in den drei Handlungsfeldern der RES "Regionale Wirtschaft/Agrarwirtschaft", "Attraktivität der Dörfer und Städte als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum" und "Tourismus, Freizeit, und Kultur" nutzen kann.


Im Juni 2016 hat die Region ein LEADER-Regionalmanagement beauftragt. Es unterstützt die Region bei der Umsetzung der RES. Die Wahl fiel auf die Arbeitsgemeinschaft BÜRO BLAU räume. bildung. dialoge. und KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung. Beide Büros verfügen über langjährige Erfahrung in der Regionalentwicklung. Das Regionalmanagement-Team Frank Baumann, Ingrid Lankenau, Christina Renner und Sandra Schneider vom BÜRO BLAU sowie Dieter Frauenholz und Karen Dörrer von KoRiS unterstützen die Region bei der Arbeit und beraten Projektträger bei der Antragstellung.


Bei Fragen zu den Regionalkonferenzen, zur LEADER-Förderung oder zur Ihren Projektideen für die Region wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement-Team beim BÜRO BLAU unter 030/63 960 37-13 oder opr[at]bueroblau.de. Alle wesentlichen Informationen finden Sie auch unter www.lag-opr.de.

Hintergrundinformation
Was ist LEADER? LEADER ist ein Förderansatz der Europäischen Union, der Menschen in ländlichen Gebieten dabei unterstützt, Projekte zur Entwicklung ihrer Region umzusetzen. Wörtlich verbirgt sich hinter der Abkürzung LEADER "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale", zu Deutsch: "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft". Grundidee von LEADER ist es, Akteure ausverschiedenen Bereichen – von der Kommune über die Wirtschaft bis hin zu Vereinen und Privatpersonen – zusammenzubringen, um gemeinsam die Entwicklung ihrer Region voranzubringen. In jeder Region entscheidet eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) auf Grundlage einer gemeinsam erarbeiteten regionalen Entwicklungsstrategie (RES), für welche Projekte die LEADER-Fördermittel eingesetzt werden sollen. Ein Regionalmanagement unterstützt die LAG und die regionalen Akteure dabei, Projektideen zu konkretisieren und die Fördermittel zu beantragen und abzurechnen.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.